Philip Morris

Mit dem Ziel, das Label «CO2-neutral» zu erreichen, hatte Philip Morris bei ENGIE ein Pyrolyse- und Wärmepumpenprojekt in Auftrag gegeben. Der Zweck der Pyrolyse ist die Verwertung von Industrieabfällen in Form einer direkt für die Produktion nutzbaren Energiegewinnung. ENGIE hat zudem den statischen 1,5 MW-Heizkessel durch eine Wärmepumpe ersetzt.

Installation einer HFO-Wärmepumpe mit Seewasser-Rücklauf

Dienstleistungen ENGIE

  • Machbarkeitskalkulation
  • Konzipierung
  • Eingabe der Baubewilligung
  • Schlüsselfertige Realisierung: Rohbau, Ausbau, Arbeiten im Seebereich, Leitungen und Anschlüsse der Wärmepumpe, Messung/Steuerung/Regelung der Anlage, Erstellung des Technikraums sowie ein Sicherheitskonzept

Vorteile für den Kunden

  • Das gesamte Projekt aus einer Hand
  • Garantie auf die Funktionstüchtigkeit der Anlage, termingerechte Realisierung und Einhaltung des vorgesehenen Projektbudgets

Herausforderungen

  • Anlegen einer Auffanggrube unter dem Wasserspiegel des Neuenburgersees
  • Integration der gesamten Anlage in der Kelleretage des Gebäudes
  • Energierückgewinnung aus den HLK-Anlagen, die über eine Pumpstation mit Seewasser gespeist werden, um dieses zum Erreichen der CO2-Neutralität zu nutzen
  • Herunterkühlen des Seewasser-Rücklaufs auf die Temperatur bei der Entnahme

Technische Spezifikationen

  • 1200-KW-Wärmepumpe mit HFO-Kältemittel
  • Leistung: 2 × 600 KW
  • Regelung des Kondensatorwassers: 40 °C/55 °C
  • Regelung des Verdampferwassers: 11 °C/6 °C
  • Garantie auf einen COP von 3,8
  • CO2 -Reduktion: 1000 t/a

Pyrolyse für den Produktionsstandort von Philip Morris

Dienstleistungen ENGIE

  • Machbarkeitskalkulation des Projekts (Utilities/HLK/Gebäude)
  • Konzipierung des Bereichs Utilities/HLK/Gebäude
  • Schlüsselfertige Realisierung (Rohbau, Ausbau, Leitungen und Anschlüsse der Pyrolyseanlage, MSR der Anlage und Erstellung des Technikraums sowie des Sicherheitskonzepts)

Vorteile für den Kunden

  • Zwei Ansprechpartner für die Organisation des gesamten Projekts (Maschinenanbieter und ENGIE)
  • Garantie der Funktionstüchtigkeit der Anlagen, termingerechte Realisierung und Einhaltung des Budgets für den Bereich Utilities/HLK/Gebäude.
  • Einhaltung der Spezifizierungen von PHILIP MORRIS im Hinblick auf den Bereich Utilities/HLK/Gebäude

Herausforderungen

  • Berücksichtigung der Anforderungen des Maschinenanbieters
  • Bereitstellen der für die Pyrolyse nötigen Stromstärke (Einbau eines NSHV sowie eines Transformators und einer USV)
  • Integrierung der Anlage bei laufendem Fertigungsbetrieb ohne Unterbrüche oder Störungen von Produktion und Logistik
  • Drastische Reduktion der Industrieabfälle und ihre Nutzung zur Dampferzeugung für den Bedarf des Standorts
  • Erstellung des DGV-Dossiers und Genehmigung für die gesamte Anlage

Technische Spezifikationen

  • 1 Spirajoule-Pyrolyse, 600 °C, 12 m, 14 t
  • 1 Dampfkessel, 2 t
  • 2 Häckselmaschinen, 3 Schrauben
  • 1 Silo, 70 m3
  • 1 Rauchfilter mit DN 700-Rohr (12 m)
  • CO2 -Reduktion: 1500 t/a

Über Philip Morris

Philip Morris ist ein führendes Unternehmen der Tabakindustrie mit über 3000 Beschäftigten in der Schweiz. Das Unternehmen strebt eine rauchfreie Zukunft an und ist Schweizer Marktführer für Tabakalternativen.

www.pmi.com