Eishalle Winterthur – Funktionale Kältetechnik bei minimalem Energieverbrauch

Die multifunktionale Eishalle in Winterthur besticht durch ihr Gesamtenergiekonzept: Die Anlage benötigt ein absolutes Minimum an Primärenergie – nicht zuletzt dank nachhaltigen gebäude- und kältetechnischen Lösungen von ENGIE.

Kältetechnik für eine der modernsten Eishallen der Nordostschweiz

Energieeffiziente Eishalle

Der minimale Verbrauch von Primärenergie ist das Ergebnis eines optimalen Zusammenwirkens sämtlicher baulicher Massnahmen unter Einbezug der technischen Betriebseinrichtungen. Die Planung, Lieferung, Montage und Inbetriebsetzung der gebäude- und kältetechnischen Installation der neuen Eissportanlage erfolgte durch ENGIE.

Intelligente Wärmequelle

Die Wärmeversorgung der Eishalle basiert auf einem Hoch- und einem Niedertemperaturkreis. Als Wärmequelle für beide Heizkreise dient hauptsächlich die Abwärme der Kälteerzeugung.

Der Niedertemperaturkreis mit 27° C und einem Speicher von 20 000 l wird zur Lufterhitzung verwendet. Die Brauchwassererwärmung und die Wassererwärmung für die Eisaufbereitung erfolgen durch den Hochtemperaturkreis mit 50° C. Die Bodenheizung des Halleneisfeldes und des ersten Ausseneisfeldes verfügt über einen eigenen Heizkreis, der mit der Wärme des Kältemittel-Unterkühlers betrieben wird.

Minimale Kältemittelmenge

Grosse Fortschritte wurden hinsichtlich der benötigten Kältemittelmenge gemacht. Die Realisierung der Direktverdampfung erfolgte in enger Zusammenarbeit mit den zuständigen Sicherheitsorganen. Das zweite Ausseneisfeld wird nur kurzzeitig betrieben – es wird indirekt mit Wasser/Glykol gekühlt.

Eishalle Winterthur

Die Eishalle Deutweg ist eine Eissporthalle in der Stadt Winterthur. Sie ist der Spielort des Eishockeyclubs EHC Winterthur und gleichzeitig die einzige Kunsteisbahnanlage der Stadt.

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