ENGIE Energieeffizienz-Award für faltbares Solarkraftwerk

Medienmitteilung vom 10. November 2016: Am dritten ENGIE Energieeffizienz-Forum haben sich Anfang November rund 450 Entscheidungsträger und Vordenker aus Wirtschaft, Politik und Bildung getroffen. Gemeinsam haben sie in der Umweltarena Spreitenbach diskutiert, wie sich die Energiezukunft mit wirtschaftlichen und umweltfreundlichen Lösungen gestalten lässt. Im Rahmen des Anlasses wurde das innovative Solar-Faltdach HORIZON der bündnerischen DHP Technology AG mit dem «ENGIE Energieeffizienz-Award» ausgezeichnet.

Der Unternehmer und Umweltpionier Walter Schmid von der Umweltarena Spreitenbach hat das Solar-Faltdach HORIZON mit dem «ENGIE Energieeffizienz-Award» ausgezeichnet. In seiner Laudatio rühmte Schmid den Pioniergeist der Gründer und die Multifunktionalität des faltbaren Kraftwerks. Damit zeichnet sich eine neue Anwendungsgeneration für Photovoltaik ab. HORIZON des bündnerischen Start-ups aus Grüsch macht Park- und Logistikflächen zu Stromkraftwerken und spendet gleichzeitig wertvollen Schatten. So ermöglicht es die Doppelnutzung von Flächen, löst Zielkonflikte bei der Nutzung von Lebensraum und bietet darüber hinaus Ladestationen für Elektrofahrzeuge.

 

Energieeffizienz und Digitalisierung – so verändert sich die Branche

«Zwei grosse Trends verändern unsere Branche: die Energieeffizienz und die Digitalisierung», hielt Wolfgang Schwarzenbacher für die rund 450 Gäste fest. «Auf beides richten wir uns strategisch aus und haben die klare Ambition, auch in Zukunft Schweizer Marktführer für Gebäudetechnik zu bleiben.» Der Futurist Lars Thomson entwarf eine Vision der Energiezukunft und ist überzeugt: «In fünf bis zehn Jahren sehen wir das Ende der dummen Geräte sowie Maschinen und des fossilen Zeitalters.»

Bruno Marder von GE lotete das Spannungsfeld von industriellen Grossverbrauchern zwischen Energieeffizienz und Wirtschaftlichkeit aus. Energie ist für Grossbetriebe ein gewichtiger Kostenfaktor. Kommt hinzu, dass viele von ihnen gesetzlich zur Reduktion ihres Energieverbrauchs verpflichtet sind. GE wird bei der Bewirtschaftung der über 300‘000 Quadratmeter grossen Produktions- und Büroflächen in Baden und Birr wirkungsvoll von ENGIE unterstützt. 

 

Ecova: Big Data spart Geld

Viele Unternehmen verwenden heute veraltete Tools und Prozesse, um ihre Energie- und Rechnungsdaten zu sammeln, zu verwalten und zu analysieren – zum Beispiel mit Excel-Tabellen. So «verschwenden» sie viel Geld, Arbeitsstunden und Nerven. Dass in diesen Daten der Schlüssel zu mehr Effizienz und Kostenreduktion steckt, demonstrierte Christine Paul-Bray: «Machen Sie mit der richtigen Analyse aus Ihren Energie- und Rechnungsdaten wertvolle Schätze», riet sie dem Publikum. Christine Paul-Bray ist Director of International Business Development bei Ecova, einer amerikanischen Tochtergesellschaft von ENGIE. Ecova deckt anhand von Energie- und Rechnungsdaten sowie Big-Data-Analyse ineffizientes Betriebsverhalten von Unternehmen auf. Darauf aufbauend formuliert es entsprechende Handlungsoptionen zur Verbesserung der Energie- und Ressourceneffizienz – auch in der Schweiz.

 

Vernetzte oder energieautarke Gebäude?

Sind Gebäude künftig stärker vernetzt oder komplett energieautark? Diskutiert haben diese Frage Urs Elber, Leiter des e-hub im NEST (Forschungsplattform der EMPA), Walter Schmid und Wolfgang Schwarzenbacher. Sie kamen zum Schluss, dass die Vernetzung stark zunimmt und energieautarke Gebäude künftig eher die Ausnahme bleiben. Zukunftsweisende Gebäude wie das Mehrfamilienhaus in Brütten zeigten aber, dass bereits heute am Markt erprobte Technologie vorhanden ist. Humoristisch abgerundet wurde das dritte ENGIE Energieeffizienz-Forum vom Kabarettisten David Bröckelmann – artistisch von den Blackouts.

 

Alle Highlights zum ENGIE Energieeffizienz-Forum finden Sie auf dem ENGIE Blog.

 

Bilder:

Preisübergabe Walter Schmid – DHP Technology

Wolfgang Schwarzenbacher Speech

Podiumsdiskussion Energieeffizienz-Forum

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