ENGIE sorgt für frische Luft in Schulzimmern

13. August 2019


Eine Studie des Bundesamtes für Gesundheit (BAG) hat ergeben, dass die Luftqualität in der Mehrheit der Schweizer Klassenzimmer schlecht ist. An der Schweizerischen Technischen Fachschule in Winterthur ist dank einer von ENGIE erfolgreich getesteten Lösung Schluss mit dicker Luft.

In vielen Klassenzimmern wird heute noch manuell gelüftet. Wenn die Fenster nicht oft genug geöffnet werden, was vor allem im Winter oft der Fall ist, verschlechtert sich die Luft rasant. Das Bundesamt für Gesundheit hat über zwei Jahre die Luftqualität in 100 Schweizer Unterrichtsräumen untersucht.

Die Studie zeigte auf, dass in zwei Dritteln der Klassenzimmer der CO2-Anteil zu hoch ist. Bei 30% der untersuchten Räume war der CO2-Anteil mit über 2000 ppm* während 30% der Unterrichtszeit sogar inakzeptabel hoch. Die Unterrichtsräume mit mechanischer Lüftung schnitten hingegen wesentlich besser ab: Bei der Hälfte lag der CO2-Anteil während 90% des Unterrichtes unter dem Grenzwert von 1400 ppm. Die schlechte Luftqualität wirkt sich auf die Leistungen der Schüler aus, da ihre Konzentrationsfähigkeit leidet. Es treten vermehrt Kopfschmerzen und Müdigkeit auf.

ENGIE sorgt für frische Luft in Winterthur

Auch die Schweizerische Technische Fachschule in Winterthur (STFW) – eines der führenden Weiterbildungsinstitute für technische Berufe in der Deutschschweiz – hatte Probleme mit der Luftqualität in den Unterrichtsräumen. Während den Sommermonaten kam noch die grosse Hitze hinzu. In Zusammenarbeit mit ENGIE startete die STFW deshalb in einem Schulzimmer einen Pilotversuch mit dem Ziel, sowohl die Luftqualität wie auch die Raumtemperatur mit einem dezentralen Lüftungs- und Klimagerät zu verbessern. Der Pilotversuch erwies sich als erfolgreich und brachte das Projekt ins Rollen: Alle zwölf Schulzimmer im obersten Stockwerk werden mit je einem entsprechenden Gerät nachgerüstet.

«Für die Sanierung und Nachrüstung in bestehenden Gebäuden bietet diese Möglichkeit oftmals die ideale Lösung, um die Luftqualität und die Behaglichkeit zu verbessern. Die Kosten halten sich zudem in einem vertretbaren Rahmen», Minh Duc Le, ENGIE Lüftungsexperte.

Umbau in Etappen

Da der Umbau nur während den Sommerferien erfolgen kann, wird jährlich ein Trakt mit vier Schulzimmern realisiert. Diesen Sommer werden die Arbeiten im letzten Trakt beendet. ENGIE kümmert sich um die komplette Lieferung und Montage der Lüftungs-/Klimageräte, der Aussenluft- und Fortluftleitungen sowie der Kondensat-Ableitungen. Sowohl die Luftqualität als auch die Raumtemperatur wird über die integrierte Regeleinrichtung vollständig autonom reguliert. Bei Bedarf können über ein Touchpanel im Schulzimmer die gewünschten Raumkonditionen individuell angepasst werden.

*(aus dem Englischen parts per million – Anzahl Volumenteile CO2 auf 1 Mio. Volumenteile Luft)