ENGIE investiert in Biogas

19. November 2018


ENGIE wird in den nächsten fünf Jahren 800 Millionen Euro mobilisieren, um die Entwicklung von Biogasanlagen in Frankreich nach vorne zu treiben

Anlässlich der Einweihung der Biogasanlage von Beauce Gâtinais Biogaz (BGB) und in Anwesenheit von François de Rugy, Staatsminister und Minister für Ökologie und Solidarität, gab Isabelle Kocher, General Manager von ENGIE, bekannt, dass in den nächsten fünf Jahren 800 Millionen Euro mobilisiert werden sollen, um umweltfreundliches Gas zu entwickeln, Werte zu erhalten und Arbeitsplätze in Frankreich zu schaffen. Dieser Plan wird das im Energiewendegesetz für grünes Wachstum verankerte Ziel von mindestens 10% grünem Gas, das bis 2030 in die Netze injiziert wird, stärken.

ENGIE hat sich über die gesamte Wertschöpfungskette des Biogassektors positioniert: von der Projektentwicklung in enger Zusammenarbeit mit Landwirten bis zum Verkauf an Endkunden. ENGIE und seine Partner werden daher bis 2030 zwei Milliarden Euro für ein Volumen von fünf TWh / Jahr an derzeit hergestelltem Biogas mobilisieren.

Die Gruppe möchte die Industrialisierung des Sektors unterstützen, um die Kosten bis 2030 um 30 bis 40% zu senken und die Parität mit Erdgas zu erreichen. ENGIE konzentriert sich auf die Standardisierung, Massifizierung und Digitalisierung von Projekten und plant konkrete Maßnahmen mit Lieferanten, um deren Marktwachstum zu fördern. Diese Industrialisierung wird die Entstehung von KMU mit nationaler Ausrichtung ermöglichen und dazu beitragen, den Anteil französischer Technologien an den Projekten zu stärken.

Die Anlage von Beauce Gâtinais Biogaz in der Region Centre-Val de Loire, die in Zusammenarbeit mit dem Agrarsektor durchgeführt wird, ist ein perfektes Beispiel für den harmonischen Fortschritt, den ENGIE vertritt und welcher sich auf die Entwicklung von Gebieten konzentriert.

Diese Anlage wird jährlich 23 GWh Bioas erzeugen, was dem Warmwasserverbrauch und dem Heizbedarf von 1.750 Haushalten entspricht. Die verarbeiteten Materialien bestehen hauptsächlich aus landwirtschaftlichen Nebenprodukten pflanzlichen Ursprungs aus der AgroPithiviers-Genossenschaft und der lokalen Lebensmittelindustrie sowie aus Pferdemist. Außerdem werden 20.000 Tonnen organischer Dünger produziert und den Landwirten der AgroPithiviers-Genossenschaft zur Verfügung gestellt.

Das Projekt wurde im Mai 2017 gestartet. Das Projekt umfasst eine Gesamtinvestition von 10 Millionen Euro.

Während der Einweihung sagte Isabelle Kocher: „Gas, das allmählich grün wird, wird zusammen mit anderen Quellen sauberer Energieerzeugung eine Schlüsselrolle bei der Dekarbonisierung unseres Landes spielen. Ländlich hergestelltes grünes Gas ist leicht lagerfähig und intermittierend. Als solches hat es einzigartige Eigenschaften, die es zum natürlichen Partner erneuerbarer Energiequellen machen. Dies wird ein wichtiger Faktor für die Energiewende unseres Landes sein.“

Originalbeitrag veröffentlicht am 09. November 2018 auf engie.com
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