ENGIE-Gruppe nimmt Exklusivverhandlungen mit Bouygues über den Verkauf von EQUANS auf

11. November 2021


Auf Beschluss des Verwaltungsrats der ENGIE-Gruppe und nach einem streng wettbewerbsorientierten Verfahren gibt die ENGIE-Gruppe bekannt, dass das Unternehmen Exklusivverhandlungen mit der Bouygues Gruppe über den Verkauf der Unternehmenseinheit EQUANS aufgenommen hat. Das Angebot von Bouygues war unter Berücksichtigung aller Kriterien, einschliesslich der finanziellen Bewertung, das überzeugendste.


EQUANS ist ein weltweit führendes Unternehmen in Gebäudetechnik und Facility Management, das am 1. Juli 2021 als eigenständiger Geschäftsbereich innerhalb von ENGIE gegründet wurde. Zu EQUANS gehört auch ENGIE Schweiz. EQUANS beschäftigt 74 000 Mitarbeitende in 17 Ländern und erwirtschaftet einen Jahresumsatz von über 12 Milliarden Euro. Mit der Übernahme von EQUANS beabsichtigt Bouygues, ein global führendes multitechnisches Dienstleistungsunternehmen mit Sitz in Frankreich zu schaffen.


Bouygues hat sich verpflichtet, in den ersten fünf Jahren nach Abschluss der Übernahme keine betriebsbedingten Kündigungen in Frankreich und Europa auszusprechen und innerhalb von fünf Jahren 10 000 zusätzliche Arbeitsplätze zu schaffen. Das verbindliche Angebot von Bouygues bewertet 100% von EQUANS mit einem Unternehmenswert von 7,1 Milliarden Euro. Die vorgeschlagene Transaktion wird den zuständigen Arbeitnehmervertretungen zur Konsultation vorgelegt und soll im zweiten Halbjahr 2022 abgeschlossen werden, sofern die Aufsichtsbehörden zustimmen und die üblichen Abschlussbedingungen erfüllt sind.


Für die ENGIE-Gruppe ist dies ein wichtiger Schritt in der Umsetzung ihres strategischen Plans: Sie präsentierte diesen im Mai 2021 mit dem Ziel, eine einfachere Gruppenstruktur bei ENGIE einzuführen und die Investitionen konzentriert einzusetzen. Die Einheiten fokussieren so auf ihre Kernaktivitäten, insbesondere in erneuerbare Energien, um das Klimaziel der Gruppe von Net Zero bis 2045 zu erreichen.