Viertes ENGIE-Forum blickt in die intelligente Zukunft

4. Oktober 2018


Am vierten ENGIE-Forum haben sich über 400 Entscheidungsträger aus Wirtschaft, Politik und Bildung in der Umwelt Arena Spreitenbach getroffen, um gemeinsam in die realen und virtuellen Welten der digitalen Zukunft einzutauchen. Referenten von ABB, IBM, Microsoft und der ETH Zürich haben unterhaltsam aufgezeigt, was wir von intelligenten Maschinen künftig erwarten dürfen.

Highlights vom ENGIE Forum 2018

Das vierte ENGIE-Forum stand ganz im Zeichen der digitalen Zukunft. Namhafte Persönlichkeiten und Experten von ABB, IBM, Microsoft und der ETH Zürich entführten die über 400 Besucherinnen und Besucher in die Welt der Robotik, künstlichen Intelligenz und lernfähigen Supercomputern.

Alltagstaugliche Roboter in weiter Ferne

Als erster äusserte sich Morell Westermann von Microsoft sehr zuversichtlich zur nahen Zukunft. Er ist überzeugt, dass Herausforderungen wie das autonome Fahren dank lernfähigen Systemen bald gelöst sein werden. Etwas kritischer fiel die Prognose von Robotikprofessor Marco Hutter der ETH aus. Er demonstrierte einerseits, was Roboter wie der ANYmal heute schon können. Andererseits erläuterte er, welche enormen Herausforderungen die Roboterentwickler noch zu überwinden haben. Dies veranschaulichte er, sehr zur Unterhaltung des Publikums, anhand verschiedener Videos, in denen Roboter selbst bei einfachen Hindernissen gleich reihenweise stürzten.

Bessere Kollaboration zwischen Mensch und Maschine

Robert Itschner, Vorsitzender der Geschäftsleitung von ABB, und Christian Keller, CEO von IBM Schweiz, zeigten anhand eindrücklicher Beispiele, was mit verfügbarer Technologie bereits heute möglich ist. Beide stimmten darin überein, dass in der Kollaboration und Kommunikation zwischen Mensch und Maschine noch grosses Potenzial steckt. Heute ist die Verständigung über einfache Sprachbefehle oft umständlich und fehleranfällig. In Zukunft sollte ein Dialog jedoch problemlos funktionieren.

Traditionelles Handwerk stirbt nicht aus

Zu Gast waren auch die Davoser Klavierbauer von Piano Rätia. Sie begeisterten das Publikum mit ihrer Leidenschaft für das traditionelle Handwerk. Dabei hielt János Selmeczi-Horváth klar fest, dass er grosse Chancen in den neuen Technologien auch für das Handwerk sieht. In der abschliessenden Podiumsdiskussion plädierte Marianne Janik, CEO von Microsoft Schweiz, dafür, einen intensiven Dialog zu ethischen Fragen bezüglich dieser Technologien zu führen.
Der Gastgeber und CEO von ENGIE Schweiz, Wolfgang Schwarzenbacher, war sichtlich erfreut über die hohe Anzahl Gäste. “Es freut mich sehr, dass das Thema auf ein so breites Interesse gestossen ist. Für mich war es spannend, zu erfahren, welches Potenzial in diesen Technologien steckt, wann diese im Alltag wirklich nutzbar sein werden, bleibt für mich aber noch ziemlich unklar.”

Alle Highlights zum ENGIE Forum finden Sie auf dem ENGIE-Blog.