6 Fragen an eine Assistenin der Regionalleitung

21. April 2021


Der Anfang unserer Serie «6 Fragen an…» macht ein Beruf, der uns wohl nicht als erstes in den Sinn kommt, wenn wir an ENGIE und die Baubranche denken: der/die Assistent/in der Regionalleitung. Jolanda Zenger, Assistentin der Regionalleitung in der Zentralschweiz, hat uns einen Einblick in ihre Arbeit gegeben.

Portrait Jolanda Zenger

Wie sieht ein Arbeitstag einer Regionalleitungsassistentin aus? 

Der Regionalleiter ist mein direkter Vorgesetzter.  Seine Arbeiten kommen immer an erster Stelle, sei es Korrespondenz, Besuchsvereinbarungen mit Architekten, nachfassen von Offerten oder Organisation von Events, sei es für Kunden oder Mitarbeiter. 

Bei der Kalkulation unterstütze ich die Erstellung und den Versand der Submissionen.  

Für alle anderen Abteilungen, wie Gebäudetechnik, Service und Building Service betreue ich die eintreffenden Kunden und Besucher und schaue, dass unser Empfang immer einen guten Eindruck macht, dass alle Mitarbeiter zu ihrem Kaffee kommen und der Kühlschrank nicht leer bleibt.   

Was gefällt dir am besten an deinem Beruf? 

Kein Arbeitstag gleicht dem anderen, da ich in allen Abteilungen Hilfestellung leiste. Dort noch schnell einen Brief schreiben, da noch schnell eine Abklärung machen und hier noch eine Dokumentation erstellen. Das Büromaterial ist ausgegangen und eine dringende Besorgung ist zu machen. Diese Vielfältigkeit ist spannend und abwechslungsreich und macht meine Tage sehr interessant. 

Was siehst du als grösste Herausforderung? 

Das Zeitmanagement im Griff zu haben und keine wichtigen terminabhängigen Angelegenheiten zu verpassen oder gar zu vergessen.  

Was macht eine gute Assistentin aus? 

Sich auf den jeweiligen Mitarbeiter oder Kunden einzulassen. Ich will in diesem Bereich immer einen guten und angemessenen Service bieten, sei es persönlich oder telefonisch. Zu merken, was gerade gefragt ist und sich Zeit zu nehmen für die Wünsche und Anliegen.  

Wie wird man zur Assistentin der Regionalleitung? 

Ich habe eine 3-jährige kaufmännische Lehre in einem Betrieb für grafische Maschinen gemacht. Mit 24 Jahren bekam ich meinen ersten Sohn und war ab dann «nur» noch Mutter und Hausfrau, was dem damaligen Zeitgeist entsprach. Es kamen dann noch eine Tochter und ein Sohn dazu, schon bald führte ich dann aber von zu Hause aus 2-3 Jahre eine Geschäftsstelle einer Krankenkasse in Teilzeit. Als mein Jüngster in den Kindergarten kam, arbeitete ich in einem 30% Pensum in einem Callcenter und stieg dort später zur Teamleiterin auf. Nach fast 10 Jahren wechselte ich in eine Möbelfirma, wo ich in einem 50%-Pensum für 15 Jahre die Assistentin der Firmeninhaberin war.  

Da die Firmeninhaberin in Pension ging, musste ich mich um eine neue Stelle bemühen. Nach einem kurzen Abstecher in die IT-Branche hatte ich das grosse Glück mich vor 10 Jahren bei ENGIE (damals noch Cofely) zu bewerben. Die Chemie mit Daniel Gut und dem ganzen Team stimmte auf Anhieb und ich habe meinen Platz gefunden. 

Wie hat sich deine Arbeit durch die Coronakrise verändert? 

Alles ist viel aufwendiger und ungewiss geworden, sei es betreffend Sicherheitsvorkehrungen oder Planung von Treffen und Veranstaltungen. Das Homeoffice hat sicher Erleichterungen vor allem für Sitzungen und Besprechungen gebracht. Was verloren geht, ist der direkte persönliche Austausch, man «spürt» die Menschen weniger.