Für Energieeffizienz an die Grenzen des Machbaren gegangen


Engagiert beim Bau des ersten energieautarken Hauses der Welt

Der Gründer der Umweltarena, Walter Schmid, hatte ehrgeizige Pläne: In Brütten sollte das weltweit erste Mehrfamilienhaus entstehen, das sich selbst mit Energie versorgt und dabei ein Minimum an Energie verbraucht. Dazu mussten die beteiligten Planer sämtliche Energieproduktions- und Speicheranlagen äusserst stromsparend auslegen. Bei der Gebäudetechnik vertraute der Umweltpionier auf ENGIE’s Expertise. Das Unternehmen plante sämtliche HLS-Anlagen und setzte sie um. Mit Erfolg. Die Energiebilanz stimmt, und die Bewohner fühlen sich wohl.

Die Vision des Umweltpioniers? Ein Gebäude, das sich unabhängig von externen Energiequellen mit Energie versorgt. Sein oberstes Gebot: Maximale Energieeffizienz.


Dafür ging ENGIE beim Auslegen der Gebäudetechnik-Anlagen ans Limit: Die Bodenheizung zum Beispiel enthält überdurchschnittlich viele Rohre. Dies bedeutet mehr Heizfläche. Auch bei tiefen Wassertemperaturen ist dadurch genügend Heizleistung möglich.Die Wasserleitungen und Luftkanäle hat ENGIE überdurchschnittlich gross dimensioniert, um den Druckverlust und damit den Stromverbrauch von Pumpen und Ventilatoren zu senken. Das gebrauchte Duschwasser setzt ENGIE ein, um Kaltwasser zu erwärmen.


Für die Erdsonde wurde tiefer gebohrt als üblich: So kann sie mehr Wärme ziehen, und die Wärmepumpe arbeitet effizienter. Diese leitet im Sommer überschüssige Energie in die Erde. Dadurch lebt die Erdsonde länger. Die kontrollierte Wohnungslüftung schliesslich spart mit Wärmerückgewinnung Lüftungs- und Heizenergie.

René Schmid ist der Architekt des ersten energieautarken Gebäudes der Welt. Er war von ENGIE’s Engagement im Planungsprozess sehr angetan:


«Die Leute von ENGIE verstehen die Vision, haben Innovation in den Adern und technisches Knowhow. Das ist die Grundvoraussetzung, um ein solches Projekt umzusetzen.»

Corinne Vogt und ihre Familie wurden im Rahmen eines Castings als Bewohner des Vorzeigebaus ausgewählt. Sie geniesst den hohen Wohnkomfort:


«Das Energiesparen fällt uns inzwischen ganz leicht. Am Anfang kontrollierten wir unseren Energieverbrauch täglich. Heute schauen wir einmal pro Woche aufs Tablet.»

Daniel Marty ist ein Bewohner der ersten Stunde und bei einem Energieversorger tätig. Dass ein Haus auch ohne Verbindung ans Stromnetz existieren kann, hat ihn fasziniert:


«Von Anfang an hatten wir volles Vertrauen in die Technik. Wir hätten auch akzeptiert, wenn etwas nicht funktioniert. Das hat man bei anderen Neubauten schliesslich auch.»

Energieersparnis in Zahlen – die Highlights

  • Stromverbrauch des Mehrfamilienhauses im Vergleich zum Schweizer Durchschnitt: -50 %

  • Duschrinne mit Wärmerückgewinnung: ca. 1000 kWh/Jahr pro Wohnung

  • Reduktion der Lüftungswärmeverluste dank kontrollierter Wohnungslüftung: -80 %

  • Bodenheizung: Vorlauf maximal 28° C, d.h. 7 °C tiefer als der gesetzliche Maximalwert

Video zum energieautarken Mehrfamilienhaus in Brütten


Blog-Beitrag

Funktioniert die Theorie eines Hauses ohne Stromanschluss auch im Winter?
Mehr im Blogbeitrag «Energieautarkes Mehrfamilienhaus besteht Härtetest» mit dem Fazit der Bewohnerinnen und Bewohner nach dem ersten Winter im energieautarken Mehrfamilienhaus.

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